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Die Karolingerstadt Prüm

Die Eifel > Stadt Prüm
 
 
 

Blick auf die Basilika und die alte Abtei.

Prüm, seit dem 11.05.2014 offiziell im Rahmen des 1. Maibowlenfestes durch Stadtbürger-meisterin Mathilde Weinandy, als "Karolinger-stadt" ausgerufen, ist eine Stadt in der Westeifel (Rheinland-Pfalz) und ehemalige Kreisstadt, heute Verwaltungssitz der gleich-namigen Verbandsgemeinde (größte Verbands-gemeinde in Rheinland-Pfalz) im Eifelkreis Bitburg-Prüm mit einer sehr langen und interessanten Geschichte.
2011 feierte Prüm den Rheinland-Pfalz-Tag. Und jedes Jahr findet der legendäre
"Prümer Sommer" auf dem Prümer Sommerplatz statt.

 
 
 
 

Prüm liegt am gleichnamigen Fluss Prüm, ein Nebenfluss der Sauer, am Fuß des Schneifel-Höhenzuges zwischen Ardennen und Eifel. Die Höhe des Ortes: 420-490 m.
Prüm gehört zum
Eifelkreis Bitburg-Prüm (Fläche 1.626 Km²), Region Trier.
Der Ort besteht aus den Ortsteilen:
Kalvarienberg, Tafel, Wirbelscheid und Walcherath.
Am 7. Juni 1969 erfolgte die Eingemeindung von Niederprüm,
am 1. Januar 1971 die von Dausfeld,
am 1. Januar 1973 die von Weinsfeld.
Am 1. Januar 1974 erfolgte mit der Eingemeindung von Steinmehlen die bis heute letzte größere Gebietsänderung von Prüm.

Die Ortschaften Dausfeld, Niederprüm, Steinmehlen und Weinsfeld wurden nach 1969 eingemeindet.
Prüm hatte am 30.06.2009 insgesamt 5943 Einwohner und eine Fläche von 22,86 km².
Das Autokennzeichen lautet: BIT, seit 2013 auch wieder PRÜ
Postleitzahl: 54595
Telefonvorwahl: 06551
Stadtbürgermeisterin ist Frau Mathilde Weinandy (CDU).
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm ist Aloysius Söhngen (CDU).
Folgende Städtepartnerschaften unterhält Prüm zu:
- der Stadt Monthermé in Frankreich (1962)

Die Geschichte von Prüm

Die Gemeinde Prüm wird 720 erstmalig als "villa prumia" der Karolinger erwähnt. 721 erfolgt die Erstgründung des Klosters Prüm. Prüm war damals der Sitz einer von den Karolingern gegründeten reichsunmittelbaren gefürsteten Benediktinerabtei, die im Mittelalter durch ihre Klosterschule berühmt war. Nach der Teilung von Prüm zog sich Kaiser Lothar I. 855 hierher zurück und starb sechs Tage später als Mönch. Kaiser Heinrich I. verleiht 1016 Prüm das Markt- und Münzrecht. Im Jahr 1307 wird das Nikolaus-Hospitals in der Stiftsstraße gegründet. Die Fürstabtei Prüm wird 1576 dem Kurfürstentum Trier einverleibt. Die Kalvarienbergkapelle wird 1696 gebaut (1949 zerstört).
Ab 1721 werden Abteikirche und -gebäude neu errichtet. Bei einem großen Stadtbrand 1769 werden 214 von 294 Häusern zerstört. Durch den Einmarsch französischer Revolutionstruppen 1794 wird die Herrschaft des Kurfürstentums Trier beendet. Prüm wird 1798 Arrondissement- und Kantonsort im französischen Département und Sitz einer Unterpräfaktur und gehört damit zu Frankreich. Die Abtei und das Marienstift werden 1802 aufgehoben. Die Abteikirche wird Pfarrkirche.
Als Folge des Wiener Kongresses kommt Prüm 1815 an Preußen. Aus dem Arrondissement Prüm wird der Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier und gehört ab 1822 zur preußischen Rheinprovinz. Die Stiftskirche des Marienstifts wird 1822 abgerissen und auf deren Grundstück entsteht die Hahnstraße. Im Jahr 1841 erscheint die erste eigene Zeitung, das "Prümer Intelligenzblatt". Durch königlichen Erlass wird Prüm 1856 der Titel "Stadt" verliehen.
Das St. Joseph Hospital wird 1869 gegründet. Das Bischöfliche Konvikt wird 1887 gegründet und gebaut. Am 22. Dezember 1883 wird die Bahnstrecke nach Gerolstein eröffnet. Damit ist Prüm über die Westeifelbahn ans Eisenbahnnetz angeschlossen. Die ersten privaten Wasserleitungen werden 1892 gebaut. Der Bau der evangelischen Kirche wird 1892 beendet.
Im Jahr 1901 gibt es den ersten elektrischen Strom in Prüm. Ab 1908 erfolgt der Bau der Kanalisation. Nach dem Ersten Weltkrieg steht Prüm wie der Rest des Rheinlands von 1918 bis 1930 unter französischer Besatzung. Während des Zweiten Weltkriegs wird Prüm ab dem 16. September 1944 Ziel von amerikanischem Artilleriebeschuss. Vor allem seit dem 23. Dezember nehmen die Bombenangriffe zu (Ardennenoffensive). Die Stadt wird zu 80% zerstört. Heiligabend 1945 kurz vor der Christmette stürzt das Gewölbe des rechten Seitenschiffes und des gesamten Langschiffes infolge der Kriegsbeschädigungen unerwartet ein.


(Quelle: Wikipedia)

 
 
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