Ursprung der Kriegerdenkmäler
Diese Art von Kriegerdenkmäler sind erst in der Neuzeit entstanden, genau gesagt, seit der franzö-sischen Revolution 1789 und den anschließenden Koalitionskriegen bis 1815. Seit dieser Zeit sollte nicht nur an Feldherren und Offizieren erinnert werden, sondern auch an einfache Soldaten.

Die Funktion eines Kriegerdenkmals ist vielfältig, da es einerseits die Angehörigen trösten soll, indem es dem Tod eines Verwandten ein Sinn verleihen soll und es soll die Überlebenden auf das Vorbild der Opfer verpflichten und den Staat und seine Ideale repräsentieren. Es soll aber auch der Nachwelt aufzeigen, wie sinnlos solche Opfer sind.
Kriegdenkmäler im eigentlichen Sinn sind diese, auf denen die Gefallenen und Vermissten eines Ortes oder einer politischen Gemeinde einzeln namentlich genannt werden. Wenn auf Denkmälern lediglich ein Widmungstext ohne Benennung mit Namen der Gefallenen bzw. Vermissten zu finden ist, handelt es sich strenggenommen um kein Kriegerdenkmal, sondern um ein Mahnmal oder Ehrenmal u. ä.

Das Kriegerdenkmal bei der Pfarr-kirche.
Foto: Udo Schikora, 2007

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Das Kriegerdenkmal

Zu Ehren der gefallenen und vermissten Soldaten und Zivil-personen des 1. und 2. Weltkrieges

Auch Büdesheim litt unter den beiden Weltkriegen und hatte zahlreiche Tote zu beklagen. Zu Ehren dieser Toten hat die Ge-meinde Büdesheim ein Kriegerdenkmal errichtet.


 
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Kriegerdenkmal Kriegerdenkmal Kriegerdenkmal
Fotos: Udo Schikora, 2007

Kriegerdenkmal nach dem 1. Weltkrieg.
Standort: Kreuzung Hauptstr./ Hillesheimer Str./ Bergstr.
Foto: Bildarchiv Ortsbürgermeister Büdesheim

Kriegerdenkmal in den 50iger Jahren bei der Pfarrkirche.
Foto: Bildarchiv Ortsbürgermeister Büdesheim