Der Wasserfall Dreimühlen liegt südlich von Üxheim-Ahütte im Ahbach-tal und hat seinen Namen von der benachbarten Ruine Dreimühlen. Dieser Wasserfall ist wohl einer der interessantesten Wasserfälle in der ge-samten Eifel. Er wurde 1938 zum Naturdenkmal ernannt.

Drei kleinere Karstquellen mit stark kalkhaltigem Wasser hatten in den zu-rückliegenden 10.000 Jahren seit der letzten Eiszeit eine mehrere hundert Meter große Kalksinterterrasse geschaffen. Entstanden sind diese Wasser-fälle durch Ablagerungen von drei stark karbonathaltigen Zuflüssen des Ahbaches. Man bezeichnet diese Karbonatablagerungen als Karbonat-Sintergestein (Travetin).

Beim Bau der Mittleren Ahrtalbahn, die am 1. Juli 1912 eröffnet wurde, fasste man die Quellbäche zusammen und leitete sie unter dem Bahnkörper hindurch. An der Stelle, an der der künstliche Bach die Stufe passiert, wächst seither ein Vorsprung, über den das Wasser ins Tal fällt und wenige Meter weiter in den Ahbach fließt. Dieser hat einen starken Bewuchs von Laubmoosen und Kieselalgen. Durch sein ständiges Wachstum entgeht das Moos der Überkrustung mit Karbonat an seiner Oberfläche; im Bereich seiner Anhaftung am Kalksinter stirbt es jedoch ab, wird überkrustet und bildet so fort-laufend neues, poröses Sintergestein, was einen jährlichen Zuwachs von etwa 10 cm verursacht. Die Sinterbank heute ist ca. 300 m lang und 100 m breit.

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Der Wasserfall "Drei-mühlen".
Fotos: Udo Schikora, 2011