Über die Eifel gibt es schöne Lieder und Gedichte. Auf dieser Seite werde ich diese Lieder und Gedichte einstellen.

>>> Eifellied
>>> Kalterherberger Lied
>>> Eifelgold - Die Legende vom Ginster
 
Eifellied

Heimatland, du Land der Berge,
an der Mosel, an dem Rhein,
immer hälst du mich umfangen,
froh bin ich, dein Kind zu sein.

Oh, wie singen deine Wälder,
oh, so traut sind Tal und Höhn´n,
Eifelland, du meine Heimat,
Eifelland, wie bist du schön!

Aus der grauen Vorzeit Tagen,
weht es her aus jedem Grund,
aus den Felsen, den Ruinen,
aus dem Maar und Kraterschlund.

Oh, wie wonnig ist zu lauschen,
wie die alten Mären gehn,
Eifelland, du meine Heimat,
Eifelland, wie bist du schön!

Dörflein, ihr vom Wald umkränzet,
Dörflein, ihr in Tal und Höhn´n,
berget schlichte, liebe Menschen,
die in alter Treue gehn.

Oh, wie selig hier zu weilen,
nimmer kann ich von euch gehn,
Eifelland, du meine Heimat,
Eifelland, wie bist du schön!

(Bernhard Lemling)
 
Kalterherberger Lied

Zwischen hohen Bergen liegt mein Eifelland,
von der Wälder dunklem Grün so traut umrand,
wo die Rur ihr brausend Lied schlägt an den Strand,
da ist meine Heimat, liegt mein Eifelland.

Wo die Lerche hoch in blauen Lüfte singt,
wo durch Tann und Busch das munt're Rehlein springt,
wo die Schönheit der Natur das Auge bannt,
da ist meine Heimat, liegt mein Eifelland.

Wo im Sumpf der Fröschlein Chor die Nacht belebt,
wo der Hirsch sein stolz Geweih zum Kampf erhebt,
wo der Fuchs auf Beute schleicht am Waldesrand,
da ist meine Heimat, liegt mein Eifelland.

Doch die Eifel ist auch schon zur Winterzeit,
wenn es Tag und Nacht die weißen Flocken schneit,
wenn die Rur durch Wiesen zieht Ihr eisig Band,
dann, auch dann ist's schön in meinem Eifelland.

(Wilhelm Stoffels)
Quelle: www.gutheistert.de
 
Eifelgold
Legende vom Ginster (Cl. Pfeiffer)

Es war in einer Maiennacht,
da stieg vom Himmel der Herrgott sacht
und schritt durch das stille Eifelland.
Die Berge dehnten sich braun und groß,
doch der liebe Gott fand´s nackt und bloß
das arme Eifelland.
Er griff in des Himmels blaue Fern
und holte herab viel tausend Stern,
die verstreut er mit gütiger Hand.
Als in der Frühe die Heide erwacht,
war sie mit Golde überdacht
bis an den äußersten Rand.
Der grüne Ginster golden blüht,
am Himmel die Maiensonne sprüht,
voll Gold ist das Eifelland!