Auch die Eifel lebt mit und von seinem Brauchtum in viel-fältiger Form.

Ein Brauch äußert sich als Begleitphänomen bestimmter als Ein-schnitte wahrgenommener Lebenserfahrungen. Die menschliche Kultur hat ein reiches Brauchtum entwickelt, das sich im Bereich der
- biologischen (Geburt, Sexualität, Tod)
- gesellschaftlichen (Jubiläen, Feste, Feiern) bzw.
- transzendenten (Kultus)
Erfahrung und Entwicklung äußert.

Bräuche dienen der Sinn-, Identitäts- und Integrationsstiftung. Sie vereinen und wirken gemein-schaftsbildend.

Besseres kann kein Volk vererben
Als ererbten Väterbrauch.
Wo des Landes Bräuche sterben,
stirbt des Volkes Blüte auch.
(Volksgut)


Dieses Gedicht drückt es treffend aus: Bräuche sind Volksgut, ja ein Stück Kultur. Einmalig für eine Region, unverwechselbar und notwendig. Sie spiegeln das wider, was sich ein Volk, eine Region, eine Kulturlandschaft über Jahrhunderte erarbeitet und bewahrt hat. Ob Mundart, Liedgut, Moden oder praktische Handlungen - Bräuche "verraten" etwas von Traditionsbewusstsein, Identität und Einsatz für eine gewisse Heimatregion, für Menschen und deren Ort.

Quelle: Joachim Schröder, Pronsfeld

 
Maibaum in Büdesheim
Foto: Udo Schikora
 
Brauchtum (wird nach und nach ergänzt)
1. Quartal
Aschermittwoch Am Aschermittwoch ist alles vorbei... mehr>>>
Burgbrennen Burg- oder auch Hüttenbrennen in der Eifel mehr>>>
2. Quartal
- - -
3. Quartal
Kirmes Die Kirmes war Höhepunkt dörflicher Feier mehr>>>
Maria Himmelfahrt - Krautwischtag Maria Himmelfahrt – Krautwischtag. Ein traditioneller Segenstag der Kath. Kirche. mehr>>>
4. Quartal
Sankt Martinstag Der Martinsumzug: Ein Fest der Kinder mehr>>>